„Caro maestro“ – Kammermusikabend – Markgräfler Musikherbst
W. A. Mozart (nach J. Chr. Bach): Klavierkonzert KV 107a D-Dur
W. A. Mozart (nach J. Chr. Bach): Klavierkonzert KV 107b G-Dur
W. A. Mozart: Klavierstücke aus seinen Londoner Skizzenbuch (1764)
W. A. Mozart: Violinsonate KV7
W. A. Mozart (nach J. Chr. Bach): Klavierkonzert KV 107c Es-Dur
„CARO MAESTRO“ – MOZARTS CEMBALOKONZERTE KV 107
„Ich liebe Ihn von ganzem
Herzen… (vermutlich) und habe
Hochachtung vor Ihm“
W.A. Mozart über Johann Christian Bach
Der 8 Jahre alte Mozart traf den 29-jährigen Bach-Sohn Johann Christian 1764 in London. Dieser übte einen entscheidenden Einfluss auf den jungen Wolfgang aus. So sehr, dass seine ersten Klavierkonzerte auf Cembalosonaten von J. Chr. Bach basieren.
Mozart‘s Aufgabe bestand darin, dem bereits komponierten Material einen “Concertanten Rahmen“ hinzuzufügen. Dies löste er brillant mit einer ganz einfachen Besetzung: zwei Violinen und einem Baß. Das Resultat ist genial, wie könnte es anders sein, und die ausgewählten Sonaten von J. Chr. Bach gehören zu den schönsten Stücken der frühklassischen Tastenmusik.
Ricardo Magnus ist der Solist dieser Konzerte à miniature und Spiritus rector des kleinen aber feinen Ensembles.
Die FAZ schreibt über ihn: „Ricardo Magnus spielt mit natürlich zusprechendem, frei atmendem Spiel, bei dem die Virtuosität und Klangschönheit nie unter der rhetorischen Darstellung leidet“. Alle vier MusikerInnen spielen in verschiedenen internationalen Barockensembles auf höchstem Niveau. Der gemeinsame Nenner, so könnte man sagen, ist die Partnerschaft mit dem Freiburger Barockorchester, mit dem sie in einigen gemeinsamen Programmen auftraten.
Aliza Vicente Aranda, Violine
Corina Golomoz, Viola
Johannes Kofler, Violoncello
Ricardo Magnus, Cembalo und Hammerflügel
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