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Vorbild Italien

Georg Philipp Telemann: Methodische Sonate Nr. 5 a-Moll für Violine und Cembalo, TWV 41:a2 Georg Friedrich Händel zugeschrieben: Sonate F-Dur op. 1 Nr. 12 für Violine und Cembalo, HWV 370 Johann Georg Pisendel: Sonate c-Moll für Violine und Cembalo Johann Mattheson: Suite Nr. XII f-Moll für Cembalo, aus: Pièces de Clavecin Carl Philipp Emanuel Bach: […]
04. März 2026
19:30
Schloßkonzerte Bad Krozingen GmbH
Am Schloßpark 7, D-79189 Bad Krozingen
  • Amandine Beyer
  • Jean-Christophe Dijoux
Normalpreis: 25 €, Kurgäste & Fördermitglieder: 22 €, Schüler & Studierende (bis 30 Jahre): 9 €
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Spanischer Abend

Domenico Scarlatti: Ausgewählte Sonaten für Cembalo

Domenico Scarlatti (1685–1757) hat in der Barockmusik einen einzigartigen Weg eingeschlagen. Nach einer Jugend im Schatten seines berühmten Vaters Alessandro in Neapel und Rom wendet sich das Schicksal des Komponisten, als er 1720 Italien verlässt und sich auf der iberischen Halbinsel niederlässt: sein Exil legte jetzt den Grundstein für sein Hauptwerk. Er diente am portugiesischen Hof in Lissabon und folgte dann seiner hingebungsvollen Schülerin Infantin Maria Barbara von Braganza nach Madrid, als sie 1733 Königin von Spanien wurde. Fast drei Jahrzehnte lang komponierte Scarlatti in Sevilla und vor allem in Madrid für sie ein monumentales Werk von etwa 555 Cembalo-Sonaten, die er sehr bescheiden Essercizi (Übungen) nannte. Sie spiegeln in der schlichten Form jeweils nur eines Satzes den Zeitgeist Spaniens wider, verbinden italienische Eleganz mit iberischer Leidenschaft. Die Rhythmen der Volkstänze, die Wendungen regionaler Melodien, das Klappern der Kastagnetten, die Kraft des Flamencos und der Gitarre verschmelzen bei Scarlatti zu einer unverwechselbaren Cembalo-Klangpracht.

Bertrand Cuiller, Paris
Cembalo nach Christian Zell, Hamburg 1728

Aus einer Musikerfamilie stammend, begann Bertrand Cuiller im Alter von acht Jahren mit dem Cembalospiel und begegnete fünf Jahre später Pierre Hantaï, der heute sein Mentor ist. Noch bevor er sein Studium am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris in der Klasse von Christophe Rousset abschloss, gewann Bertrand Cuiller den dritten Preis beim Wettbewerb in Brügge, während er gleichzeitig das moderne und barocke Waldhorn erlernte. Bereits zu Beginn seiner Karriere wurde Bertrand Cuiller als Continuo-Musiker bei Les Arts Florissants (William Christie), beim Concert Spirituel (Hervé Niquet) und bei Le Poème Harmonique (Vincent Dumestre) angefragt, er entschied sich jedoch für die solistische Laufbahn. Sein Repertoire umfasst die gesamte Barockzeit mit Musik der englischen Virginalisten, den virtuosen Sonaten von Scarlatti, dem breiten Spektrum der französischen Clavecinisten sowie dem Gesamtwerk von Johann Sebastian Bach. 2015 gründete Cuiller das
Ensemble Le Caravansérail, mit dem er auch Opern und Oratorien aufführt. Er gibt regelmäßig Meisterkurse und ist Jury-Mitglied bei Wettbewerben.

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Date

19.04.2026

Time

17:00

Eintrittspreise

Normalpreis: 25 €, Kurgäste & Fördermitglieder: 22 €, Schüler & Studierende (bis 30 Jahre): 9 €

Weitere Informationen

Tickets kaufen Sie über Reservix

Standort

Schloßkonzerte Bad Krozingen GmbH
Schloßkonzerte Bad Krozingen GmbH
Am Schloßpark 7, D-79189 Bad Krozingen

Künstler

Bertrand Cuiller
Bertrand Cuiller
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