Wir freuen uns auf die nächste Veranstaltung:

50. Clavichord-Tage der DCS

Freitag, 12. September 2025, 19 Uhr Paul Simmonds, Bad Säckingen Clavichord von Peter Bavington Samstag, 13. September 2025, 19 Uhr Alfred Gross, Reutlingen mit Werken von Johann Jakob Froberger, Johann Pachelbel, Gottfried Heinrich Stölzel und Johann Sebastian Bach, Clavichord von David Tannenberg Sonntag, 14. September 2025, 12 Uhr Marcia Hadjimarkos, Flagy Clavichord Christian Gottlob Hubert, […]
12. September 2025
19:00
Schloßkonzerte Bad Krozingen GmbH
Am Schloßpark 7, D-79189 Bad Krozingen
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Scarlatti & Beyond / Rezital 2. Preisträgerin Bach-Wettbewerb 2022 – Sonderpreis der Jury

Konzert im Rahmen des Markgräfler Musikherbstes

Irene González Roldàn, Cembalo, zweimanualig nach Joseph Joannes Couchet, Antwerpen, 1680

Unter den Komponisten, die im 18. Jahrhundert in Spanien tätig waren, ragt die Figur von Domenico Scarlatti (1685-1757) sicherlich heraus. Geboren in Neapel, verbrachte er fast die Hälfte seines Lebens auf der iberischen Halbinsel im Dienst des spanischen Hofes. Seine Stellung als Cembalo-Lehrer der Prinzessin – und späteren Königin – María Bárbara de Braganza, der Frau Ferdinands VI., führte zur Komposition von 555 außerordentlich vielfältigen Cembalosonaten, die zum unverzichtbaren Bestandteil des Repertoires aller Cembalist*innen geworden sind. Während seines langen Aufenthalts in Spanien entwickelte Scarlatti eine einzigartige kompositorische Sprache für das Cembalo, die auf Elementen wie der zweistimmigen Sonate, der Erforschung der technischen Möglichkeiten des Instruments, der häufigen Wiederholung von harmonischen und melodischen Formeln sowie auf dem Einfluss der iberischen Folklore beruht.
Diese Merkmale schaffen einen unverwechselbaren Stil, der von vielen Zeitgenossen Scarlattis geteilt wurde, obwohl die Beiträge anderer Autoren zu diesem spanischen Stil oft übersehen werden, ebenso wie die Qualität ihrer Produktion.
Im heutigen Programm soll die Beziehung zwischen Scarlatti und vier spanischen Komponisten seiner Zeit verdeutlicht werden: Sebastián de Albero, Antonio Soler, José de Nebra und Félix Máximo López. Die Auswahl der Stücke soll den Wert dieses Repertoires aufzeigen und beweisen, dass diese Komponisten & Autoren die Anerkennung verdienen, welche bis heute ausschließlich Scarlatti zukommt.

Sebastián de Albero (1722-1756)
Recercada prima
(aus: Obras para clavicordio o piano forte, E-Mc 4/1727(2))
Recercata – Fuga – Sonata
Antonio Soler (1729 – 1783)
Preludio IV (aus: Llave de la Modulación, Madrid 1762)
Domenico Scarlatti (1685 – 1757)
Sonata K 69 in f-Moll [ohne Tempobezeichnung]
Sonata K 115 in c-Moll – Allegro
José de Nebra (1702 – 1768)
Sinfonía II in e-Moll (aus: E-Zac, B-2 s/n)
Allegro – Correnta – Vivo
Domenico Scarlatti
Sonata K 215 in E-Dur – Andante
Sonata K 216 in E-Dur – Allegro
Antonio Soler
Preludio III in C-Dur
(aus: Llave de la Modulación, Madrid 1762)
José de Nebra
Sinfonía VIII in C-Dur/moll (in: E-Zac, B-2 s/n)
O.B. (ohne Bezeichnung) – Rondeau – O.B. – Rondeau –
La inconstancia de amor, minué –
O.B. – O.B.
Antonio Soler
Preludio I in d-Moll
(aus: Llave de la Modulación, Madrid 1762)
Félix Máximo López (1742 – 1821)
Variaciones del Fandango español
(in: Biblioteca Nacional de España, MC/ 4420/14)

Date

30.09.2023
Beendet

Time

17:00

Standort

Schloßkonzerte Bad Krozingen GmbH
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Am Schloßpark 7, D-79189 Bad Krozingen