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SUMMARY:Familienbande – Ein Wochenende für Felix und Fanny Mendelssohn
DESCRIPTION:Felix Mendelssohn Bartholdy:\nSämtliche Werke für Violoncello und Klavier\nSonate Nr. 1 B-Dur op. 45\nSonate Nr. 2 D-Dur op. 58\nVariations Concertantes op. 17\nLied ohne Worte op. 109\nAssai tranquillo MWV Q 25\nClara Pouvreau,\nVioloncello\nDmitry Ablogin,\nHammerflügel von Conrad Graf, Wien 1826/27\nMit seinen Cellowerken spannt Felix Mendelssohn einen Bogen vom privaten Musizieren im Familienkreis bis zum großformatigen Konzertieren.\nDie Variations Concertantes komponierte Felix für seinen Bruder Paul und honorierte damit dessen tägliche Übungen und seine Hingabe ans Violoncello. Die B-Dur-Sonate op. 45 von 1838 pries Robert Schumann in der Neuen Zeitschrift für Musik als reinste, durch sich selbst gültigste Musik.\nDie furiose, welterobernde D-Dur-Sonate op. 58 entstand 1843 für den russisch-polnischen Gönner Graf Mateusz Wielhorski: der begeisterte Cellist hatte bei Bernhard Romberg studiert, trat um 1850 gemeinsam mit Clara Schumann und Franz Liszt auf und ließ sich mit seinem geliebten Stradivari-Cello vom berühmten russischen Maler Karł Briułłow porträtieren.\nNeben den großen Cello-Sonaten schrieb Mendelssohn auch intime Miniaturen: das kurze, erst 1962 veröffentlichte Assai tranquillo auf der Reise 1835 von Düsseldorf nach Leipzig für seinen Freund Julius Rietz. Das lyrisch erfüllte Lied ohne Worte op. 109 (sein einziges Werk dieser Gattung in Duo-Besetzung!) schrieb er für die junge Französin Lisa Christiani – wahrscheinlich die erste reisende Violoncello-Spielerin im 19. Jahrhundert -, als sie im Leipziger Gewandhaus zusammen mit Mendelssohn auftrat.\nDie französische Violoncellistin Clara Pouvreau hat eine starke Verbindung ins Badische: sie studierte modernes Cello bei Christoph Henkel an der Musikhochschule Freiburg und bei Laszlo Fenyö an der Musikhochschule Karlsruhe. Anschließend ging sie an die Frankfurter Musikhochschule zu Kristin von der Goltz, bei der sie sich auf das Barockcello konzentrierte. Inzwischen hat sie sich als „Allrounderin“ im CelloRepertoire einen Namen gemacht, wofür auch ihre Preise bei zwei renommierten Wettbewerben stehen – beim Bachwettbewerb in Leipzig und beim Pablo-Casals-Wettbewerb in Budapest. Außerdem ist sie Mitbegründerin des Barockensembles UnderStories, das beim York Early Music Competition 2022 einen Preis errang und 2025 seine erste CD herausbrachte, A French Odyssey.\nAuch der Pianist Dmitry Ablogin ist ein „Allrounder“ auf seinem Instrument. Nach seinem Studium bei Wladimir Tropp an der GnessinAkademie in Moskau und seinem Konzertexamen bei Jesper Bøje Christensen an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt a. M. hat er viele internationale Preise – darunter bei dem Chopin-Wettbewerb für historische Instrumente in Warschau und dem Wettbewerb „Musica Antiqua“ in Brügge – abgeräumt. Er konzertiert sowohl solistisch als auch in verschiedenen kammermusikalischen Formationen. Eine besondere Auszeichnung erfuhr er durch das Chopin-Institut in Warschau, das ihm eine CD auf Chopins letztem Flügel ermöglichte, einem Instru- ment von Pleyel. Im Oktober 2024 wurde Dmitry Ablogin an die Hochschule für Musik und Tanz Köln als Professor für Fortepiano berufen.\n
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