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SUMMARY:Le maître des charmes
DESCRIPTION:Werke von Gabriel Fauré, Edouard Lalo, Camille Saint-Saëns und Claude Debussy\nEdouard Lalo:\nKlaviertrio c-Moll Nr.1, Op.7\nGabriel Fauré:\nRomance B-Dur Op. 28 für Violine und Klavier\nImprovisation cis-Moll aus: Pièces brèves op. 84\nRomance A-Dur Op. 69 für Cello und Klavier\nCamille Saint-Saëns:\nKlaviertrio F-Dur Op. 18\nClaude Debussy:\nKlaviertrio G-Dur\nGabriel Fauré ist heute als einer der Meister der französischen Melodie und als Komponist des berühmten “Requiems” bekannt. Er hinterlässt jedoch auch eine bemerkenswerte Kammermusikproduktion, die ebenfalls die Entwicklung seines Stils im Laufe seiner langen Karriere widerspiegelt. Obwohl er von manchen Musikwissenschaftlern lange Zeit als leichtlebiger Salonmusiker abgetan wurde, brachte die damalige soziale Realität – die Pariser Salons, die Unterstützung durch Mäzene – viele Meisterwerke hervor und beeinflusste in vielerlei Hinsicht die Entstehungsbedingungen seiner Werke. Seine Korrespondenz spiegelt eine fesselnde Persönlichkeit wider, die bescheiden, fast sanftmütig ist, aber hohe Ansprüche an sich selbst stellt. Er stand mit allen seinen Zeitgenossen in Verbindung: Saint-Saëns, seinem ehemaligen Lehrer an der Niedermeyer-Schule und späteren engen Freund; Lalo, dessen Ballett “Namouna” er bewunderte und dessen Sohn Pierre Lalo als Musikkritiker sein Freund wurde; Debussy schließlich, der ihn nicht ganz ohne Perfidie als „Meister der Reize“ bezeichnete und dessen Produktionen er mit Umsicht beobachtete – was ihn jedoch nicht daran hinderte, ihn als Juror an das Pariser Konservatorium einzuladen, wo er zum Direktor ernannt worden war.\nDas Programm des heutigen Abends vereint all diese Persönlichkeiten in verschiedenen instrumentalen Konfigurationen, wobei Fauré das verbindende Element zwischen ihnen bildet. Es ist auch die Gelegenheit, den originalen Erard-Hammerflügel aus der Sammlung Neumeyer-Junghanns-Tracey erklingen zu lassen, einem Pariser Klavierbauer, dem Fauré sein Leben lang treu blieb.\nAyano Shigematsu, Violine\nHyunkun Cho, Violoncello\nJean-Christophe Dijoux, Hammerflügel von Erard, Paris 1856, Hammerflügel von Pleyel, Paris 1851\nAyano Shigematsu aus Japan arbeitete unter anderem mit Pedro Memelsdorff, Hans-Christoph Rademann, Petra Müllejans, dem Freiburger Barockorchester und dem Bremer Barockorchester zusammen. Sie ist regelmäßig bei “Arlequin Philosophe” tätig und trat bei renommierten Festivals auf.\nNach dem mit Auszeichnung abgeschlossenen Bachelorstudium an der Tokyo University of the Arts ist Ayano seit 2021 in Deutschland tätig. Dort folgten Masterstudien in Violine, Interpretation Neuer und Alter Musik an der Hochschule für Musik Freiburg bei Gottfried von der Goltz sowie ein Masterstudiengang in Barockvioline an der Hochschule für Künste Bremen.\nDer aus Korea stammende Cellist Hyunkun Cho wurde mehrfach ausgezeichnet. Er arbeitet unter anderem regelmäßig mit Pedro Memelsdorff und seinem Ensemble “Arlequin Philosophe” zusammen und hat mit dem Blockflötisten Michael Form und dem Ensemble “Au Pieds du Roy” an der CD-Aufnahme „Bach: Wiederentdeckte Kammerkonzerte“ (2023) mitgewirkt.\nHyunkun machte seinen Abschluss an der Korea National University of Arts. Sein Weg führte ihn an die Universität der Künste Berlin, danach setzte er seine Studien an der Escola Superior de Música de Catalunya in Barcelona fort und absolvierte ein Fachstudium an der Musikhochschule Genf. Hyunkun arbeitet eng mit Instrumentenbauern zusammen und spielt ein Cello des Geigenbauers Gawang Jung aus Cremona (2024).\n
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