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SUMMARY:Geburtstagskonzert für Fritz Neumeyer
DESCRIPTION:mit Werken von W.A. Mozart, Muzio Clementi, Theodor Fröhlich, Clara Schumann, Frédéric Chopin und einer Uraufführung von Errikos Sidiropoulos-Velidis\nW. A. Mozart:\nFantasie und Fuge in C-Dur KV 394\nMuzio Clementi:\nCapriccio C-Dur op. 47, 2\nTheodor Fröhlich:\nDrei Elegien aus op. 15\nErrikos Sidiropoulos-Velidis:\n„Ararisko“ – Uraufführung der Auftragskomposition der Schlosskonzerte Bad Krozingen\nClara Schumann:\nImpromptu E-Dur\nNotturno und Mazurka aus „Soirées musicales“ op. 6\nFrédéric Chopin:\nFantasie f-Moll op. 49\nAuch bei diesem Programm steckt heimlich Carl Philipp Emanuel Bach dahinter. Er war nämlich ein Meister der musikalischen Fantasie, also jener Werke in freier Form, die sich über jedes Schema hinwegsetzen und oftmals sogar ohne Taktstriche notiert sind. Für ihn gehörte das Fantasieren zum Spiel eines Tasteninstruments dazu. Frédéric Chopin schrieb nur eine einzige Fantasie, aber diese erfüllt die Vorstellung einer gänzlich unabhängigen Formgebung in Perfektion. Eine Entdeckung dürften die Elegien des Schweizer Komponisten Theodor Fröhlich sein, der seinem Leben durch einen Sprung in die Aare ein Ende setzte. Er hinterließ eine Unzahl von ungedruckten Werken, die in der Universitätsbibliothek Basel liegen. Seit der Gründung der Theodor-Fröhlich-Gesellschaft 2017 in seiner Heimatstadt Brugg wird seine Musik langsam entdeckt.\n„Ein Aspekt der Musik, der mich immer wieder fasziniert, ist die Fähigkeit der Musik, wie ein lebendiges Wesen zu wirken. Man hat das Gefühl, dass die Musik auf die Dinge reagiert und zurückspricht, zurückschaut. Nicht auf poetisch-künstlerische Weise, sondern eher als eine Präsenz, die mit dem Zuhörer im Raum koexistiert. Ich bin immer daran interessiert, diese Qualität der Musik zu verbessern. In meinen jüngsten Werken, wie in Ararisko, finde ich meine Berufung in der Welt der Neurowissenschaften. Ich wende in meiner Musik Zusammenhänge an, die in einem neuronalen System zu finden sind. Die Art und Weise, wie verschiedene Neuronen des Gehirns aufeinander reagieren und sich gegenseitig auslösen, wird nun in musikalischen Begriffen nachgeahmt. Dies wurde durch die Analyse von Daten aus neurowissenschaftlichen Experimenten möglich.“ (Errikos Sidiropoulos-Velidis)\nErrikos Sidiropoulos-Velidis begann sein Studium als Kontrabassist im Alter von 18 Jahren und verdiente sich sehr schnell einen Platz als Mitglied der Junge-Talente-Akademie im Athener Staatsorchester. Bald nach Abschluss seines Studiums begann er, Kompositionsunterricht bei Charis Xanthoudakis zu nehmen, und besuchte mehrmals die Internationalen Ferienkurse in Darmstadt, sowohl als Kontrabassist als auch als Komponist. Seit 2023 setzt er sein Studium bei Brice Pauset in Freiburg fort.\nSharon Prushansky, Hammerflügel John Broadwood & Sons, London 1817 und Hammerflügel von Erard, Paris 1856\nSharon Prushansky wurde in Israel geboren und lebt seit 2009 in der Schweiz. Sie studierte Klavier und Orgel an der Buchmann-Mehta Musikhochschule in Tel Aviv. In Basel widmete sie sich an der Schola Cantorum Basiliensis dem Cembalo und Fortepiano (bei Jesper Christensen und Edoardo Torbianelli) sowie der Orgel (bei Lorenzo Ghielmi). Sie ist eine vielseitige Musikerin und konzertiert regelmäßig auf dem modernen Flügel und dem Fortepiano. Ihr Repertoire umfasst einen Zeitraum vom frühen 17. Jahrhundert bis zur Musik unserer Gegenwart.\nModeration: Lotte Thaler\nLotte Thaler studierte in Freiburg Musikwissenschaft und erlebte Fritz Neumeyer noch live im Konzert. Von 2016 bis 2018 war sie schon einmal künstlerische Leiterin der Schloßkonzerte. Hauptberuflich war sie\nzuletzt Musikredakteurin bei SWR Kultur in Baden-Baden und als Moderatorin, Produzentin und Konzertveranstalterin tätig. Mit Christine Schornsheim entstanden in dieser Zeit Aufnahmen des „Wohltemperierten\nKlaviers“ und der „Goldberg-Variationen“ von Johann Sebastian Bach. Eine Aufnahme mit Fantasien und Rondos von Carl Philipp Emanuel Bach folgte am Tangentenflügel der Sammlung Neumeyer-Junghanns-Tracey. Neben ihrer Rundfunktätigkeit war und ist sie nach wie vor für die Frankfurter Allgemeine Zeitung tätig und seit kurzem auch für die Zeitschrift „Opernwelt“. Sie ist Mitglied in der Jury Kammermusik des Preises der Deutschen Schallplattenkritik und kann sich ein Leben ohne Musik nicht vorstellen.\n
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