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SUMMARY:Frédéric Chopin – George Sand: Ein Winter auf Mallorca
DESCRIPTION:Pierre Goy, Hammerflügel Pleyel, Paris 1851\nJasmin Busch, Lesung\n\n„Die Préludes von Chopin sind Kompositionen einer ganz besonderen Art. Sie sind nicht nur, wie der Titel vermuten lassen könnte, Stücke, die als Einleitung zu anderen Stücken gespielt werden, sondern poetische Präludien, ähnlich denen eines großen zeitgenössischen Dichters [Lamartine], die die Seele in goldene Träume wiegen und sie zu idealen Regionen erheben. Die Arbeit und das Wissen, die in diesen Préludes stecken, sind in ihrer Vielfalt bewundernswert, aber nur bei genauer Betrachtung zu erkennen. Alles scheint aus dem ersten Entwurf, aus dem Schwung, aus dem plötzlichen Kommen. Sie haben die freie und große Gangart, die die Werke des Genies kennzeichnet.“\nLiszt, Revue et Gazette musicale de Paris, VIII (2. Mai 1842), S. 246.\n\nMan könnte nicht besser definieren, was die Préludes sind, die wie ein Mikrokosmos von Chopins Kunst erklingen. Wilhelm von Lenz, der mit Chopin arbeitete, ist der Ansicht, dass „die vierundzwanzig Préludes op. 28 im Kleinen das sind, was die Études im Großen sind: weniger entwickelt, sind sie nicht weniger interessant und reich an Ideen“. In dieser Abfolge von „Ideen“, wie George Sand sie nannte, lässt Chopin den Zuhörer alle Affekte in einer seinem Genie eigenen fulminanten Geschwindigkeit durchlaufen.\nNocturne in b-Moll op 9 no 1\nNocturne in H-Dur op 9 no 3\n24 Préludes op 28\n
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